Firmen (Archiv)
Hier schildern wir einige herausragende Erfahrungen, die wir als Kunden mit Unternehmen gemacht haben - positive wie negative.
- Deutsche Post
Schon vor den jüngsten Sparüberlegungen der Deutschen Post wurden häufig Unregelmäßigkeiten bei der Zustellung bemängelt. Wir haben außerdem in letzter Zeit Probleme mit kostenpflichtigen Dienstleistungen gehabt, z.B. zweimal mit dem "Postlagerservice".
Beim ersten Mal wurde die gelagerte Post nicht am vereinbarten Termin zugestellt. Nach Reklamation wurde dieses für den nächsten Tag versprochen. Tatsächlich fand sich dann eine Benachrichtigungskarte zum Abholen der Post im Briefkasten. Am nächsten Werktag konnte dann ein Umschlag mit der Post abgeholt werden, der mühelos in den Briefkasten gepasst hätte. Dafür gab es später - mit der Entschuldigung - ein paar kostenlose Briefmarken.
Jüngstens wurde die Post offenbar weiter jeden Tag zugestellt, jedenfalls war bei Rückkehr etliches im Briefkasten. Nur wurde dann mit 5 Tagen Verspätung wieder ein Umschlag mit (tatsächlich) gelagerter Post zugestellt. Allerdings hat die Post, nach unserer Beschwerde, anstandslos die Lagergebühr erstattet!
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- DHL
DHL gehört auch zur Deutschen Post, aber hier sind die Sparmaßnahmen offenbar schon sehr erfolgreich eingeführt worden.
Eine Bestellung wurde von Amazon rechtzeitig abgeschickt, so dass sie normalerweise vor Pfingsten hätte zugestellt werden sollen. Das Paket wurde weder am Freitag, noch am Sonnabend zugestellt. Zwei Tage nach Pfingsten haben wir dann nur durch die Sendungsverfolgung im Internet bei Amazon erfahren, dass das Paket irgendwo auf die Abholung warten würde. Die Abfrage des Sendestatus auf der Web-Site von DHL enthielt dann folgende Meldung: "Sendung konnte nicht zugestellt werden, Empfänger benachrichtigt". Da wir nie eine Benachrichtigungskarte o.ä. bekommen haben, mussten wir den kostenpflichtigen (!) DHL-Service anrufen.
Hier wurde dann erläutert, dass die Zustellung tatsächlich niemals versucht worden sei! Genannte mögliche Erklärungen: Der Zusteller sei evtl. erkrankt oder der Lieferwagen defekt. Um "die schnellst mögliche Lieferung sicherzustellen" sei deshalb kein weiterer Versuch unternommen worden, sondern uns eine Benachrichtigung mit der Post (!) geschickt worden (die uns aber, wie erwähnt, nie erreichte). Jetzt sollten wir doch das Paket bitte bei der "für uns zuständigen" Poststelle abholen. Welche das sei, konnte der DHL-Mitarbeiter nicht sagen, das sei im System nicht sichtbar...
Natürlich war das Paket dann nicht bei der "zuständigen" Poststelle, zumindest konnte die Filiale aber den richtigen Ort in Erfahrung bringen.
Wir möchten hier nicht unterstellen, dass am letzten Tag vor Pfingsten jemand keine Lust/Zeit hatte, das Paket zuzustellen und auch keine Zeit mehr hatte, eine Benachrichtigungskarte zu schicken. Aber merkwürdig mutet es doch an.
Auf eine Beschwerde mit der Bitte, doch evtl. die Kosten des kostenpflichtigen Anrufs (ca. 0,75€) zu erstatten, antwortete DHL mit einem Brief ohne jeglichen Erklärungsversuch, aber mit Hinweis auf die "fehlende Vertragsgrundlage" und die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen". Das war's - ein Nachhaken blieb unbeantwortet, die "Gebühr" für den Zustell-"Service" und die Auskunft hat man selbstverständlich eingestrichen.
NB: Amazon hat eine entsprechende Mitteilung gerne angenommen, man sammle derartige Beschwerden für regelmäßige Besprechungen mit DHL. In der Presse war mittlerweile zu lesen, dass Amazon nicht mehr zu 100% über DHL verschickt, sondern jetzt auch andere Versender benutzt. Offenbar hat es wohl noch mehr Probleme gegeben...
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- Atlas Verlag, Lausanne
Hier einige Erfahrungen aus der Vergangenheit: Der Atlas Verlag bot zu recht günstigen (Einstiegs-) Bedingungen z.B. naturkundliche Publikationen an. Nach Bestellung wurde man telefonisch überredet, weitere Ausgaben zu bestellen, die jeweils einzeln in Rechnung gestellt wurden. Dieses "Abo" konnte jederzeit wieder gekündigt werden.
Dieses Verfahren zum "Kennenlernen" ist durchaus üblich - bei Atlas allerdings war es problematisch: Trotz bestätigter Kündigungen kamen Lieferungen und Mahnungen. Ähnliche Schwierigkeiten wurden uns auch vielfach von anderer Seite berichtet. In letzter Zeit haben wir allerdings keine negativen Berichte mehr bekommen.
Aber trotzdem: bitte gut überlegen, bevor die (erste) Bestellung abgeschickt wird. Siehe auch bei Wikipedia, dort findet sich auch ein aktueller Link zum Verlag.
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- FROH Fotoreparatur Osterrath, Hamburg
Offenbar geht das Zeitalter der (analogen) Spiegelreflex-Kamers zu Ende, jedenfalls funktioniert der Link zur Site dieser Firma in letzter Zeit nicht mehr. Trotzdem möchten wir Interessierten unsere guten Erfahrungen wissen lassen.
Vor etlichen Jahren hat Minolta den Service der älteren Modelle eingestellt. Als nach recht kostspieligen (Verschluss-) Reparaturen zweier Apparate einer nach kurzer Zeit wieder genau das gleiche Fehlerbild zeigte, riet uns Minolta, uns direkt an FROH Fotoreparatur zu wenden.
Dort kannte man diesen Fehler offenbar sehr gut, jedenfalls bekamen wir am Telefon eine kurze Anleitung, wo wir in der Kamera einmal vorsichtig drücken sollten - und der Fehler war behoben! Kosten: ein Telefonanruf. Da die Internet-Adresse der Firma seit einiger Zeit nicht mehr funktioniert, ist wohl der Service für mechanische Kameras eingestellt worden.
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- Filmlexikon - Systhema / United Soft Media
Ein - ebenfalls älteres - Beispiel von "Kundenorientierung" zeigte die Firma Systhema / United Soft Media (zumindest früher eine Tochterfirma des Rowohlt-Verlags). In einer Übergangsphase wurde das exzellente "Lexikon des internationalen Films" (basierend auf Film-Kritiken der katholischen Zeitschrift "film-dienst") von dieser Firma als CD-Version herausgegeben. Für die Ausgabe 2001 wurde versprochen: "Über das Internet haben Sie vierteljährlich die Möglichkeit, Ihre vorliegende Lexikon-Version mit aktuellen Daten des Systhema Verlags abzugleichen."
Tatsächlich sind die Internet-Updates niemals erschienen, nach Information des KIM hatte Rowohlt/USM wohl die Zusammenarbeit mit dem KIM vollkommen eingestellt.
Nach Reklamation bat uns USM, die CD mit Originalquittung zur Erstattung des Kaufpreises zurückzuschicken. Nach wenigen Tagen bekamen wir das Paket mit folgender Bemerkung zurück: "Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung dürfen wir keines dieser Lexiken ersetzen oder Rückerstatten, da dieses Produkt nicht mehr in unserem Repertoire ist. Bitte wenden Sie sich an Ihren Buchhändler ... als Kulanz behandeln kann.". Die Buchhandlung (eine größere in Hamburg) war damals ebenso entsetzt über das Verhalten von USM und hat aus Kulanz die CD zurückgenommen...
Wer jetzt doch Interesse an dem nach wie vor guten Filmlexikon gewonnen hat, der schaue bitte bei Wikipedia die neueste Entwicklung und Verfügbarkeit nach.
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- CD-"Kopierschutz", verschiedene Firmen
Die Privat-Kopie von Audio-CDs ist in Deutschland nach wie vor gestattet - nur darf man dabei einen evtl. vorhandenen Kopierschutz nicht umgehen, wenn man sich nicht strafbar machen will.
Sicherlich leidet die Musik-Industrie darunter, dass viele Leute illegale Kopien ziehen, anstatt sich eine CD zu kaufen. Ob die Methoden, die die Musikindustrie sich als Gegenmittel einfallen lässt, geeignet sind, die Umsätze wieder steigen zu lassen, darf allerdings bezweifelt werden.
Sinkende Verkäufe durch hohe Preise zu kompensieren animiert den Kunden nicht, mehr CDs zu kaufen. Wenn dann noch die Qualität der CDs absichtlich so schlecht gemacht wird, dass der CD-Digital-Audio Standard nicht mehr eingehalten wird (dieses Logo ist auf aktuellen CDs so gut wie nicht mehr zu finden!), darf man sich nicht wundern, wenn die Kunden noch weniger CDs kaufen. Mit der Einführung von verschiedenen, zweifelhaften Kopierschutz-Methoden wird aber genau das getan: viele teuer gekaufte CDs lassen sich nicht mehr in allen (Audio-) CD-Spielern abspielen.
Inzwischen hat sich die Diskussion um den Kopierschutz wohl beruhigt, auch der Heise-Verlag hat seine Informations-Seite dazu inzwischen aus dem Netz genommen.
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Internet (Archiv)
- Viren und Würmer
"Würmer" haben sich zu nervigen Gesellen entwickelt. Wohl jeder bekommt Spam-E-Mails mit verseuchten Anhängen von Absendern, deren Adresse gefälscht ist. Die anhängenden Dateien haben z. T. Bezeichnungen, die den Namen des Empfängers beinhalten. Dadurch soll man in Versuchung geführt werden, den Anhang einfach mal zu öffnen - mit fatalen Folgen.
Neben der Verwendung von Viren-Schutzprogrammen, mit denen aus dem Internet heruntergeladenene Dateien geprüft werden, sollten weitere Maßnahmen getroffen werden. Hier ein paar Tipps:
* Regelmäßig die Viren-Signaturen des Viren-Schutzprogramms aktualisieren.
* Wenn möglich, Spam-Filter für eingehende e-Mails verwenden.
* Durch bewusstes Verhalten die Infektionsgefahr verringern: Anhänge - besonders von unbekannten Absendern - nur nach genauer Prüfung öffnen.
* Vorschlag: Windows auch bekannte Datei-Endungen anzeigen lassen, dann sieht man leichter die verräterischen Endungen wie "pif", "scr" oder "exe". Obwohl sich die Würmer inzwischen viel Mühe geben, die Endung trotzdem zu "verstecken", z.B. durch Namen mit endlos vielen Leerstellen vor der gefährlichen Endung.
* Für Windows die aktuellen Sicherheits-Updates (aber bitte nur direkt von Microsoft herunterladen) installieren. Das dadurch gelegentlich vorher nicht installierte Programme wie Outlook Express automatisch wieder hinzugefügt werden oder auch unerwüschte Updates z.B des Media-Players durchgeführt werden, ist natürlich unschön. Dieser enthält zudem die bekannten "Spione", die aber mühelos mit dem kostenlosen Programm Ad-Aware gefunden und entfernt werden können (s. unter Links zu nützlicher Software).
Übrigens: unsere Seiten verwenden überwiegend HTML und wenig JavaScript und sollten damit ungefährlich sein!
- Website
Es gab bei Microsoft Überlegungen, bei Browsern und anderen Programmen mit sogenannten "Smart Tags" zu arbeiten. Beim Darstellen von besuchten Seiten im Internet werden diese dem eigentlichen Seiteninhalt hinzugefügt, die Seiten des Anbieters also verfälscht. Damit können z.B. eigentlich nicht vorhandene Links "empfohlen" werden, oder, noch schlimmer, Links "umgeleitet" werden. Website-Betreiber, die das nicht möchten, können dem Browser derartige Aktionen abgewöhnen, indem folgendes Meta-Tag in den "head"-Teil des HTML-Codes jeder Seite eingebaut wird:
<meta name="MSSmartTagPreventParsing" content="TRUE">
- Software
Links zu nützlicher nicht-kommerzieller Software finden sich auf der Links-Seite (s.o.).
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